Anmeldung einer Geburt

Hurra! Ein Baby...

Anmeldung der Geburt beim Standesamt - Was ist zu tun?

Welches Standesamt ist zuständig?

Zuständig ist das Standesamt, in dessen Bezirk der Geburtsort, in der Regel ein Krankenhaus, liegt. So ist das Standesamt Osnabrück zuständig für Kinder, die im Stadtgebiet von Osnabrück geboren worden sind.

Anmeldefrist:

Die Anmeldung muss innerhalb einer Woche nach der Geburt durch einen sorgeberechtigten Elternteil vorgenommen werden. Zur Anmeldung der Geburt ist auch jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder aus eigenem Wissen darüber unterrichtet ist, verpflichtet.

Für Anerkennungen der Vaterschaft (bei nicht miteinander verheirateten Eltern) bedarf es der vorherigen Terminabsprache (gegebenenfalls mit Dolmetscher). Die Vorlage der Personalausweise beziehungsweise Reisepässe und der Geburtsurkunden der Eltern ist erforderlich.

Noch ein Wort zum Vor- und Familiennamen des Kindes:

Aus dem Vornamen, den Sie Ihrem Kind geben, muss das Geschlecht erkennbar sein. Daher muss das Kind bei einem nicht eindeutigen weiblichen oder männlichen Vornamen noch einen weiteren geschlechtsbestimmenden Vornamen erhalten.

Der Familienname des Kindes ergibt sich aus dem Ehenamen der Eltern. Bei getrennter Namensführung wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner im Standesamt. Für Kinder ausländischer Staatsangehörigkeit gilt das Heimatrecht.

Benötigte Unterlagen

In jedem Fall:
  • Geburtsbescheinigung des Arztes beziehungsweise der Hebamme, die bei der Geburt zugegen waren,
  • Schriftliche Erklärung über die Bestimmung der Vornamen beziehungsweise des Vornamens
  • Geburtsurkunden der Eltern
  • Personalausweis oder Reisepass.

Weitere Unterlagen in bestimmten Fällen:

Bei Verheirateten:

  • Eheurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister,
  • bei ausländischen Staatsangehörigen: Heiratsurkunde im Original mit Übersetzung.

Bei Geschiedenen:

  • Eheurkunde mit Scheidungsvermerk,
  • bei ausländischen Staatsangehörigen: Heiratsurkunde mit Scheidungsvermerk im Original mit Übersetzung oder
  • zusätzlich rechtskräftiges Scheidungsurteil im Original mit Übersetzung.

Bei Ledigen:

  • Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch,
  • bei ausländischen Staatsangehörigen: Geburtsurkunde im Original mit Übersetzung
  • bei verwitweten Personen: Eheurkunde mit Vermerk über den Tod des Ehegatten

Gebühren

Der eigentliche Beurkundungsvorgang ist kostenlos. Auf Wunsch werden folgende Urkunden ausgehändigt:

Je eine kostenlose Geburtsurkunde für die Mutterschaftshilfe sowie für Kindergeld und Elterngeld. Geburtsurkunde: 10 Euro, jede weitere Urkunde: 5 Euro, Internationale Geburtsurkunde: 10 Euro

Hinweis: Sie erreichen Ihre Ansprechpartnerin bzw. Ihren Ansprechpartner telefonisch oder persönlich zu den Öffnungszeiten im Stadthaus 1, Naturper-Tor-Wall 2.