Namensänderungen (öffentlich rechtlich)

Das Namensrecht ist durch die entsprechenden Vorschriften des bürgerlichen Rechts umfassend und - im Grundsatz - abschließend geregelt. Die öffentlich-rechtliche Namensänderung dient lediglich dazu, Unzuträglichkeiten im Einzelfall zu beseitigen. Sie hat Ausnahmecharakter.

Ein Vor- oder Familiename darf nur geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt. Typische Fallgruppen sind zum Beispiel Sammelnamen (Meyer, Müller, Schulze), anstößig oder lächerlich klingende Namen, schwer schreib- oder aussprechbare Namen und so weiter.

Benötigte Unterlagen

Den Antragsvordruck und das Merkblatt finden Sie unter Formulare. In der Regel sind neben dem vollständig ausgefüllten Antragsformular folgende Unterlagen erforderlich:

  • - Pass oder andere Urkunden zur Identitätsfeststellung,
  • - Nachweis über den Personenstand, zum Beispiel Geburts- oder Abstammungsurkunde, gegebenenfalls Heiratsurkunde oder beglaubigte Ablichtung aus dem Familienbuch,
  • - Unterlagen zum Nachweis des wichtigen Grundes für die Namensänderung,
  • - Nachweis über das Einkommen (zum Beispiel Verdienstbescheinigung).

Im Einzelfall können weitere Unterlagen erforderlich sein. Bitte informieren Sie sich bei Ihren Ansprechpartnern.

Gebühren

Vornamensänderung: 2,50 bis 255 Euro, Familiennamensänderung: 2,50 bis 1022 Euro. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem Verwaltungsaufwand, der Bedeutung der Namensänderung für den Antragsteller sowie nach dessen wirtschaftlichen Verhältnissen.