Gesamtabschluss Konzern Stadt Osnabrück

Mit der Einführung des Neuen Kommunalen Rechnungswesens (NKR) in Niedersachsen sind alle niedersächsischen Kommunen gem. § 128 Abs. 4 NKomVG-Entwurf dazu verpflichtet, für jedes Haushaltsjahr zum Stichtag 31.12. einen Gesamtabschluss aufzustellen. Gem. Art. 6 Abs. 7 des Gesetzes zur Neuordnung des Gemeindehaushaltsrechts und zur Änderung gemeindewirtschaftsrechtlicher Vorschriften ist der konsolidierte Gesamtabschluss erstmalig verpflichtend in 2013 für das Haushaltsjahr 2012 aufzustellen. Die Stadt Osnabrück erstellt bereits seit 2011 einen konsolidierten Gesamtabschluss gem. § 128 Abs. 4 und Abs. 6 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) auf. Dieser besteht gem. § 128 Abs. 6 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) aus der konsolidierten Ergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und den konsolidierten Anlagen (Anlagenübersicht, Schuldenübersicht, Forderungsübersicht). Mit der Aufstellung des konsolidierten Gesamtabschlusses wird das Ziel verfolgt, den Gesamtüberblick über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Stadt Osnabrück zu verbessern. Der konsolidierte Gesamtabschluss ergibt sich nicht automatisch aus der Addition der Summe der Einzelabschlüsse aller Aufgabenträger und der Konzernmutter. Die Abbildung des Konzerns Stadt Osnabrück als rechtliche und wirtschaftliche Einheit ergibt sich erst nach Eliminierung / Konsolidierung sämtlicher konzerninterner Vermögens-, Schulden-, Kapital- und Ergebnisverflechtungen. Gem. § 129 Abs. 1 NKomVG soll der konsolidierte Gesamtabschluss innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Haushaltsjahres aufgestellt werden.