Denkmalrechtliche Genehmigung

Denkmalrechtliche Genehmigung und die Pflicht der Erhaltung

Pflicht zur Erhaltung gem. § 6

Der Eigentümer hat die Verpflichtung, sein Baudenkmal instand zu halten, zu pflegen und vor Gefährdung zu schützen; er darf es nicht so verändern, dass der Denkmalwert beeinträchtigt wird oder verloren geht; er darf es auch nicht gefährden oder gar beseitigen. Auch Veränderungen in der Umgebung von Baudenkmalen bedürfen einer Genehmigung gem. § 10 des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes.

Denkmalrechtliche Genehmigung gem. § 10 des NDSchG

Gemäß § 10 des NDSchG bedarf einer Genehmigung der Denkmalschutzbehörde, wer

  • ein Kulturdenkmal zerstören, verändern, instandsetzen oder wiederherstellen,
  • ein Bau- oder Bodendenkmal oder einen Teil eines Baudenkmals von seinem Standort entfernen oder mit Aufschriften oder Werbeein- richtungen versehen,
  • die Nutzung eines Baudenkmals ändern oder
  • in der Umgebung eines Baudenkmals Anlagen, die das Erscheinungsbild des Denkmals beeinflussen, errichten, ändern oder beseitigen will.

    Der Fachdienst Bauordnung und Denkmalpflege ist als Untere Denkmalschutzbehörde für den Bereich der Stadt Osnabrück zuständig. Er bearbeitet den Antrag auf denkmalrechtliche Genehmigung und erteilt eine schriftliche Genehmigung für Maßnahmen. Erst nach der Genehmigung darf mit den Arbeiten begonnen werden. Der Antrag auf denkmalrechtliche Genehmigung sowie die Genehmigung selbst sind kostenlos.

    Bei allen baugenehmigungspflichtigen Baumaßnahmen wird die denkmalschutzrechtliche Genehmigung zusammen mit der Baugenehmigung erteilt.