Abgeschlossenheitsbescheinigungen

Eine Abgeschlossenheitsbescheinigung nach dem Wohnungseigentumsgesetz ist erforderlich, wenn ein Gebäude mit mehreren Wohnungen oder anderen Nutzungseinheiten in Wohneigentum beziehungsweise Sondereigentum aufgeteilt werden soll.

Bei einer Grundstücksteilung sind die nachfolgenden §§ zu berücksichtigen.

Baugesetzbuch (BauGB) § 19 Teilung von Grundstücken

(1) Die Teilung eines Grundstücks ist die dem Grundbuchamt gegenüber abgegebene oder sonst wie erkennbar gemachte Erklärung des Eigentümers, dass ein Grundstücksteil grundbuchmäßig abgeschrieben und als selbständiges Grundstück oder als ein Grundstück zusammen mit anderen Grundstücken oder mit Teilen anderer Grundstücke eingetragen werden soll.

(2) Durch die Teilung eines Grundstücks im Geltungsbereich eines Bebauungsplans dürfen keine Verhältnisse entstehen, die den Festsetzungen des Bebauungsplans widersprechen.

Niedersächsische Bauordnung (NBauO) § 8 Grundstücksteilungen

(1) Durch die Teilung eines Grundstücks, das bebaut ist oder dessen Bebauung genehmigt ist, dürfen keine Verhältnisse geschaffen werden, die den Vorschriften dieses Gesetzes oder aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften zuwiderlaufen.

  • zur Bauberatung
  • zur Übersichtskarte Zuständigkeiten
  • Benötigte Unterlagen

  • Antragsvordruck zur Abgeschlossenheitsbescheinigung
  • Aufteilungspläne

    Alle Unterlagen sind zweifach einzureichen

  • hier stehen Formulare zum Download bereit
  • Rechtsgrundlagen

    Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

    Gebühren

    Die Gebühren werden auf der Grundlage der Allgemeinen Gebührenordnung (AllGO) ermittelt