Namensführung in der Ehe

Sie möchten heiraten. Die Qual der Wahl des Ehenamens.

Welche Möglichkeiten der Namensführung gibt es?

Sie können bei der Eheschließung einen gemeinsamen Ehenamen bestimmen. Dies kann der Geburtsname des Ehemannes oder der Ehefrau sein. Auch der Name aus einer früheren Ehe kann zum Ehenamen bestimmt werden. Sie müssen sich nicht schon bei der Eheschließung entscheiden, sondern können das auch noch zu jedem anderen Zeitpunkt tun. Wenn Sie sich aber entschieden haben, ist die Entscheidung unwiderruflich.

Sofern Sie keinen gemeinsamen Ehenamen führen möchten, verbleibt es bei getrennter Namensführung, das heißt, Sie führen beide Ihren bisherigen Namen weiter.

Der Ehepartner, dessen Geburtsname nicht Ehename wird, kann seinen Geburtsnamen oder den Namen, den er/sie zur Zeit der Bestimmung des Ehenamens führt, dem neuen Ehenamen voranstellen oder anfügen. Dieser Ehepartner allein führt dann einen Doppelnamen. Die Bestimmung eines Doppelnamens für beide Ehepartner lässt das deutsche Namensrecht nicht zu. Ebenso ist das Voranstellen oder Anfügen eines Namens nicht möglich, wenn der Ehename bereits aus mehreren Namen besteht.

Bei der Geburt eines Kindes müssen Sie bei getrennter Namensführung der Eltern eine Bestimmung treffen, ob das Kind als Geburtsnamen den Namens des Vaters oder den Namen der Mutter erhalten soll. Diese Erklärung gilt dann auch für die weiteren Kinder. Wird ein gemeinsamer Ehename bestimmt, erhalten die Kinder ebenfalls den Ehenamen der Eltern.

Hinweis: Sie erreichen Ihre Ansprechpartnerin bzw. Ihren Ansprechpartner telefonisch oder persönlich zu den Öffnungszeiten im Stadthaus 1, Natruper-Tor-Wall 2.