Denkmalschutz

Im Sinne des Denkmalschutzes besteht eine generelle Erhaltungspflicht für Baudenkmale.
Für Eingriffe in Baudenkmale oder in die Umgebung von Baudenkmalen ist eine Genehmigung einzuholen.

Allgemeine Informationen:

Einer Genehmigung der Denkmalschutzbehörde bedarf, wer
  • ein Kulturdenkmal zerstören, verändern, instandsetzen oder wiederherstellen,
  • ein Bau- oder Bodendenkmal oder einen Teil eines Baudenkmals von seinem Standort entfernen oder mit Aufschriften oder Werbeeinrichtungen versehen,
  • die Nutzung eines Baudenkmals ändern oder
  • in der Umgebung eines Baudenkmals Anlagen, die das Erscheinungsbild des Denkmals beeinflussen, errichten, ändern oder beseitigen will.

Untere Denkmalschutzbehörde ist für den Bereich der Stadt Osnabrück der Fachdienst Bauordnung

Bei größeren Baumaßnahmen wird die denkmalschutzrechtliche Genehmigung zusammen mit der Baugenehmigung erteilt.

Aufwendungen für die Erhaltung von Baudenkmalen können teilweise zu Steuervergünstigungen führen. Vorraussetzung hierfür ist unter anderem dass ein entsprechnder Antrag vor dem Maßnahmebeginn gestellt wird.

Benötigte Unterlagen

  • Bauantragsformular
  • Baubeschreibungen
  • Bauzeichnungen

  • Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung gemäß §§ 7i, 10f, 11b Einkommensteuergesetz (EStG)

  • Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung gemäß § 10g Einkommensteuergesetz (EStG)

    Rechtsgrundlagen

    Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz (NDSchG)

    Gebühren

    Für die denkmalrechtliche Genehmigung fallen keine Kosten an.

    Eine Steuerbescheinigung ist allerdings gebührenpflichtig.

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