Hunde

Was sind gefährliche Hunde im Sinne dieses Gesetzes?

Als gefährlich gilt ein Hund, wenn er eine gesteigerte Aggressivität aufweist, insbesondere Menschen oder Tiere gebissen oder sonst eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust oder Schärfe gezeigt hat bzw. auf diese oder andere in der Wirkung gleichstehende Merkmale gezüchtet, ausgebildet oder abgerichtet ist. Die Haltung eines gefährlichen Hundes bedarf der behördlichen Erlaubnis. Zur Erteilung einer Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, wie z. B. die erfolgreiche Teilnahme an einem Wesenstest und an einer praktischen Sachkundeprüfung mit dem Hund.

Darüber hinaus kann die Ordnungsbehörde im Einzelfall z. B. wegen Verhaltensauffälligkeiten eines Hundes ein Leinen- oder Maulkorbzwang oder sonstige Maßnahmen anordnen.

Gebühren

Feststellung der Gefährlichkeit nach § 7 Abs. 1 NHundG: 150 Euro

Entscheidung über eine Haltungserlaubnis nach § 8 Abs. 1 NHundG: 150 Euro

Entscheidung über eine Erlaubnis zum Führen nach § 14 Abs. 1 NHundG: 50 Euro